Rhönradturnen

Alle Fotos auf dieser Seite: (c) Bart Treuren, rhonrad.eu

Das Rhönrad besteht aus zwei großen Reifen, die über mehrere Querverbindungen zusammengehalten werden.
Am Anfang werden die „Übungen in Bindungen“ erlernt, bei denen der Turner über Schlaufen an den Füßen fest mit den beiden Brettern des Rades verbunden ist. Später können weitere turnerische Übungen im oder am rollenden Rad ausgeführt werden.

Durch die ständige Änderung der Körperlage im Raum sowie die Kombination aus kraft- und beweglichkeitserfordernden Elementen bietet das Rhönradturnen ein vielseitiges Training des gesamten Körpers an.

Die Disziplinen
Die Leistungsklassen

Rhönradturnen in der TSG Bergedorf

Die TSG gehört mittlerweile zu den erfolgreichsten Rhönrad-Vereinen Deutschlands. Neben jährlichen Teilnahmen an Deutschen Meisterschaften nahmen im Laufe der letzten Jahre immer mehr Turnerinnen erfolgreich an WM-Qualifikationswettkämpfen und sogar Weltmeisterschaften teil.

Wer in Bergedorf mit dem Rhönradturnen beginnt, ist keinesfalls verpflichtet, an Wettkämpfen teilzunehmen; die Gelegenheit, seine Trainingsergebnisse zu präsentieren, bietet sich jedoch jährlich an, zum Beispiel im Rahmen des Anfänger- oder Nikolauswettkampfes oder einer Vereinsmeisterschaft.

Wer aktiv an Wettkämpfen teilnehmen möchte, kann in entsprechendem Alter in eine der Leistungsstunden aufgenommen werden.Die TSG bietet somit sowohl Leistungs- als auch Freizeitsport für Interessenten aller Altersklassen an.

Die Disziplinen

Es gibt drei Disziplinen im Rhönradturnen: das Geradeturnen, das Spiraleturnen und den Sprung.

Geradeturnen

Das Rad rollt auf beiden Reifen. Der Aktive vollführt Turnbewegungen an einer der Radquerverbindungen, während sich das Rad bewegt.

Eine Sonderkategorie des Geradeturnens stellt das Geradeturnen auf Musik dar, das in der Leistungsklasse 10 erforderlich ist. Zu einer selbsterwählten Musik wird eine Choreographie („Musikkür“) eingeübt, die sowohl Schwierigkeitselemente als auch Tänzerische Darbietungen enthält.

Spiraleturnen

Beim Spiraleturnen bewegt sich das Rad auf nur einem Reifen, ähnlich eines Geldstücks, das auf dem Tisch tellert. Der Turner befindet sich meistens zentral im Rad und hält dieses durch Gewichtsverlagerungen in Bewegung. Es werden Wechsel des Rollreifens ausgeführt, die Standposition verändert oder das Rad von einer sehr flachen Bewegung nahe am Boden wieder in den Stand auf beiden Reifen geführt.

Sprung

Das Rad wird in einiger Entfernung zu einer Weichbodenmatte ausgerichtet. Der Turner setzt das Rad in Bewegung und nimmt Anlauf, sobald es die Matte fast erreicht hat.In verschiedenen Körperpositionen kann sich der Turner nun vom Rad hochtragen lassen. Ist er oben angekommen, verlässt er das Rad wieder und landet, zum Beispiel nach einem Salto, auf der Matte.

Pflichtübungen

In einigen Leistungsklassen sind neben der selbst zusammengestellten Kür auch Pflichtübungen erforderlich; diese umfassen eine bestimmte Abfolge von Übungen, die von jedem Turner gleich geturnt werden müssen.

Die Leistungsklassen

Im Rhönradturnen unterscheidet man zwischen der Landesklasse und der Bundesklasse.

Die Landesklasse umfasst die Leistungsklassen 5,6,7 und 4, die nach aufsteigendem Alter gestaffelt sind. Die Turner starten auf Wettkämpfen in zwei Disziplinen: der Geradepflicht und der Geradekür.

Die Leistungsklassen 8,9 und 10 gehören zur Bundesklasse. Aktive dieser Leistungsklassen turnen Gerade, Spirale und Sprung. In der L10 wird die Geradekür durch eine Musikkür ersetzt. Die Turner der Klassen 9 und 10 haben die Möglichkeit, an internationalen Wettkämpfen wie den Weltmeisterschaften teilzunehmen

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