Wanderungen und Radtouren

Wanderungen und Radtouren

Die Wanderungen finden nach wie vor statt.

Fragen zu den Wanderungen beantwortet gern Herr Heinz Schmidt unter Telefon: 0151 107 26 332 

Wenn Seniorinnen und Senioren reisen …….

Die schon traditionelle jährliche Radreise führte uns im Jahr 2024 nach Waren an der Müritz. Die Müritz als größter Binnensee Deutschlands bot uns 13 Radlerinnen und Radlern vielfältige Möglichkeiten die Natur zu erleben. Geplant waren bei Übernachtungen im Hotel „Am Brauhaus“ in Waren, an fünf Tagen Radtouren in alle Himmelsrichtungen um Waren herum, wobei mit am Ort geliehenen E-Bikes Tages- Entfernungen zwischen 30 und 60 Kilometer zurückgelegt werden sollten. Am ersten Tag radelten wir via Schwenzin und Grabenhöfe nach Norden zum Wisent-Gehege in Damerow, von wo aus wir nach einer ausgiebigen Mittagspause auf einem herrlichen asphaltierten Radweg durch einen Wald nach 36 Kilometern wieder Waren erreichten. Das Wetter war „radfreundlich“ und die Anstrengungen hielten sich in Grenzen. Am zweiten Tag ging es durch den Naturpark östlich von Waren. Auch eine Rad- Panne, die sehr schnell vom Vermieter behoben wurde, und ein kurzer, aber heftiger Regenschauer, konnte uns nicht groß ärgern, führte er uns doch zu einer längeren Pause im Naturschutzzentrum in Federow. Hier konnten wir neben dem Trocknen der Jacken und Hosen, Einblicke in einen Fischadler-Horst gewinnen, von dem mit einer Kamera Bilder ins Naturpark-Zentrum übertragen wurden, und dazu einem Vortrag des „Rangers“ lauschen, der uns viele Einzelheiten über den Vogel erzählte. Durch die Orte Kargow, Schwastorf, Groß Dratow und Klockow (am Campingplatz) ging es wieder bei gutem Wetter zurück nach Waren. Heute hatten wir knapp 48 Kilometer zurückgelegt. Für den dritten Tag war die längste Tour vorgesehen. Es war die Rundtour um den Kölpiner See, von Waren via Jabel, Malchow und Klink geplant. Auf dem bereits vom ersten Tag bekannten Waldweg ging es zunächst nach Jabel und von dort weiter nach Malchow, wo wir unsere Pause machten. Dann radelten wir durch das Golf-Resssort Fleesensee über Göhren-Lebbin und Grabenitz nach Klink am linken Müritz-Ufer und zurück nach Waren. Diese Rad-Runde beinhaltete 62 Kilometer, die wir wieder bei sehr gutem Wetter zurücklegten.

Die vorletzte Tour sollte uns in den Nordwesten von Waaren führen. Die Umrundung des Torgelower Sees war unser Ziel. Durch eine nicht vorherbarsehbare Sperrung musste der Weg schon am Anfang neu erkundet werden, was aber gut gelang, so dass wir in Torgelow am See am dortigen „Schloss“ unseren ersten Stopp einlegten. In diesem Gebäude ist ein privat geführtes Internat mit Gymnasium untergebracht. Auf einem Waldweg, immer direkt am Seeufer entlang, erreichten wir Groß Gievitz, an der Nordspitze des Sees. Dort ging unsere Tour, den See immer auf der rechten Seite, nach Schloen weiter. In einem sehr netten Imbiss (Zum Blitzer) in Neu Schloen machten wir unsere Mittagspause. Danach radelten wir durch Kargow und Federow zurück nach Waren und hatten wieder knapp 40 Kilometer geschafft. Der fünfte und letzte Rad-Tag führte uns in den südlich gelegenen Warener Staatsforst. Auf einem Weg (Promenade) direkt am Müritzufer, mit einem längeren Aufenthalt an einer Badestelle, fuhren wir zum Landschaftspflegehof Müritzhof am Rederang See. Dort machten wir bei kleinen Speisen und Getränken eine längere Pause und stärkten uns für den weiteren Weg. Der Müritzhof wird von Personen mit Behinderung geführt und sorgt damit für die Integration von Menschen, die anders sind. Der mehr als einhundert Jahre alte ehemalige Bauernhof ist umgeben von einer abwechslungsreichen Hutungslandschaft mit einem faszinierenden Naturreichtum. Nach gut 25 Kilometern erreichten wir dann wieder Waren und gaben die Leihräder zurück. Den Rest des Tages verbrachte jeder nach eigenem Wunsch bei einem Bummel in Waren, wozu das wieder sehr gute Wetter auch einlud. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass auch die diesjährige Reise allen wieder sehr viel Freude bereitet hat. Unterkunft und Wetter gaben keinen Anlass zum Meckern und auch die Radtouren, immerhin insgesamt mehr als 200 Kilometer lang, auf durchweg sehr guten Wegen, gefielen. Die Woche war geprägt von Erlebnissen in und mit der Natur. Mein Dank gilt allen, die dazu beitrugen, dass wir eine tolle Gruppe waren, in der sich jeder einbrachte und die Lust auf eine Wiederholung im nächsten Jahr macht

Kontakt

Anfragen und Informationen bei:
Ingrid Timmann, Abteilungsleitung der Senioren
E-Mail: ingrid_timmann@tsg-bergedorf.de, Telefon: 040/ 7 23 36 67

Kontakt zur Geschäftsstelle

TSG Bergedorf von 1860 e.V, Postfach 80 08 27, 21008 Hamburg

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